Hydrofast W100 Umkehrosmoseanlage im Test: Wie heiß wird das Wasser wirklich?

Hydrofast W100 Umkehrosmoseanlage im Test: Wie heiß wird das Wasser wirklich?

Oct 28, 2026 Wasserfilter , Wohnen & Haushalt , Test & Vergleich 0Kommentare

Kurzgesagt (Auf einen Blick)

Kompakt & Unkompliziert: Der Hydrofast W100 ist ein schlankes Auftischgerät mit Umkehrosmose, das ohne festen Wasseranschluss auskommt – einfach Leitungswasser in den 4-Liter-Tank füllen und an die Steckdose anschließen.

Beeindruckende Filterleistung: Im Test hat das Gerät sogar 3 Liter Coca-Cola gefiltert; heraus kam glasklares, geschmacksneutrales Wasser.

Vielseitige Temperaturstufen: Es gibt Raumtemperatur sowie 7 Heißwasserstufen von 45 °C bis 98 °C auf Knopfdruck.

Kleine Schwachstellen im Detail: Bei kleinen Portionsgrößen (z. B. ausgewählten 150 ml) kommt spürbar weniger heraus (ca. 90 ml), und für echte Höchsttemperaturen ab dem ersten Milliliter empfiehlt sich ein kurzer Vorlauf oder ein Neustart. 

Heute geht es um einen Wasserfilter von Hydrofast, das Modell W100. Dieses Modell wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt, damit ich es euch heute zeigen kann. Während ich ihn jetzt auspacke, erzähle ich euch etwas über das Gerät. Im Anschluss werden wir Wasser filtern.

Geräteüberblick & Spezifikationen

Der W100 ist ein Auftischgerät mit Umkehrosmose und Heißwasserausgabe. Einen festen Wasseranschluss braucht ihr nicht. Ihr füllt Leitungswasser in den abnehmbaren Tank und schließt das Gerät an eine Steckdose an. Laut Hersteller passen vier Liter in den Wassertank und zwei Liter in den internen Reinwassertank. Das Gehäuse ist etwa 17 Zentimeter breit, 46 Zentimeter tief und 39 Zentimeter hoch. Es ist ziemlich schmal, braucht aber entsprechend Platz nach hinten.

 

Bedienung & Grundlagen

Ich zeige euch die Bedienung, überprüfe die ausgegebenen Wassermengen und messe, wie schnell die ausgewählte Temperatur am Auslauf ankommt. So hört sich das Gerät bei der Arbeit an!

Ich habe erst einmal ganz normales Leitungswasser in das Gerät gegeben. Das Gerät hat dieses Wasser aus diesem Behälter aufgenommen und gefiltert. Im Gerät selbst ist ein Frischwasserbehälter. Dort ist das Wasser jetzt gespeichert. Ich kann es über das Display abrufen. Das gefilterte Wasser wird im Gerät gespeichert. Wenn ich etwas entnehme, kann der Vorrat wieder ergänzt werden.

Die Herstellung des Reinwassers gibt Hydrofast mit etwa 0,2 Litern pro Minute an. Das ist nicht die Geschwindigkeit der Ausgabe aus dem gefüllten Tank. Bei der Umkehrosmose bleibt Restwasser zurück. Wenn das Gerät einen Wasserwechsel verlangt, wird das verbliebene Rohwasser entleert und durch frisches Leitungswasser ersetzt.

Das Display zeigt auch TDS-Werte an. Damit wird die Menge gelöster Stoffe über die elektrische Leitfähigkeit geschätzt. Dazu gehören zum Beispiel Salze und Mineralien. Der Wert ist kein allgemeiner Verschmutzungsgrad. Er zeigt weder einzelne Schadstoffe noch Keime an und beweist deshalb keine sichere Trinkwasserqualität.

 

 

Im Standby zeigt das Gerät TDS-Werte. Während der Ausgabe wechselt die Anzeige auf Menge und Temperatur. Bei der Temperatur gibt es Raumtemperatur und sieben heiße Temperaturstufen: 45, 55, 65, 75, 85, 92 und 98 Grad. Eine aktive Kühlung gibt es hier nicht. Bei der Menge gibt es die Schnellauswahl mit 150, 300 und 500 Millilitern. Weitere Mengenstufen kann ich über Plus und Minus wählen. Wenn ich Wasser bei Raumtemperatur entnehmen möchte, gebe ich hier die Menge vor und wähle einfach „Ambient“. Dann kommt das Wasser bei 19 Grad.

Mengentest  &Dosierung

So, dann geht es los. Er zeigt auch die Milliliter an. So, ich habe jetzt einen Messbecher. Ich gebe hier 500 Milliliter ein. Mal schauen, ob er ihn bis 500 füllt. Oder machen wir mal 300. Die Tasse war heiß.

So, jetzt hat er 200. Na ja, ich würde sagen … 280, 290, so um den Dreh. Er gibt etwas weniger aus, als man auswählt. Ich probiere die 150 jetzt auch noch mal. Jetzt hat er … etwas weniger als 100. 90 würde ich sagen. 150 hatte ich ausgewählt und ungefähr 90 hat er ausgegeben.

Härtetest: Coca-Cola-Filtration

Wer meinen Kanal schon länger verfolgt und die anderen Wasserfilter-Videos kennt, weiß, was jetzt kommt. Der Wasserfilter soll jetzt Coca-Cola filtern. Er soll aus diesem schwarzen Wasser glasklares Wasser machen. Dafür füllen wir die Cola hier oben in den Behälter ein. So. Drei Liter feinste Cola.
Das Gerät hat fast die ganze Cola gefiltert. Ihr könnt den Deckel hier oben abnehmen. Nehmt den Deckel vom Wasserbehälter ab. Dann könnt ihr den oberen Deckel nach hinten schieben und abnehmen. So habt ihr Zugang zu den Filtern und dem Frischwasserbehälter. Schon im Frischwasserbehälter sieht man das Wasser, das das Gerät gefiltert hat. Das ist wirklich richtig sauber. Da ist von der Cola überhaupt nichts mehr. Nur noch der Wasseranteil der Cola ist drin. Das sieht man auch, wenn man Wasser entnimmt. Das Wasser ist wirklich glasklar und schmeckt neutral, würde ich sagen. Es schmeckt nach nichts. Es ist richtig schönes, sauberes Wasser.
Im Frischwasserbehälter ist auch eine LED. Die könnt ihr hier vorne einschalten. Dann könnt ihr mittels UV auch noch Bakterien abtöten. Dann ist das Wasser um diesen Faktor noch einmal sauberer. Ich habe immer wieder probiert. Von der Cola schmeckt man gar nichts mehr. Das ist einfach nur noch Wasser.

Temperaturtests

Ich möchte jetzt einen Test machen. Ich stelle hier eine Temperatur ein und lasse das Wasser laufen. Am Thermometer sehen wir, ob diese Temperatur erreicht wird und wann die höchste Temperatur erreicht ist. Das Gerät zeigt an, wie viel Wasser durchläuft. Dann sehen wir, wann die höchste Temperatur erreicht wurde. Bei wie vielen Millilitern? Das testen wir jetzt einfach mal.
Ich wähle 45 Grad. Hinten ist genügend Wasser drin. Los geht’s. So, das waren … 48 Grad auf der 45-Grad-Stufe.
Ich wiederhole den Test mit 98 Grad. Wir haben gesehen, dass er teilweise erst im zweiten Durchlauf die hohe Temperatur erreicht. Deshalb will ich etwas ausprobieren. Wir lassen eine kleine Menge auf 98 Grad laufen … und drücken Stopp. Dann starten wir den Vorgang direkt noch mal. Und siehe da: Im zweiten Durchgang geht er direkt deutlich höher. Oder was heißt „deutlich höher“? Auf jeden Fall näher an die Temperatur. Jetzt ist er sogar etwas drüber gegangen. Das zeigt, dass das Gerät die Temperatur erreichen kann. Man muss es eventuell in mehreren Etappen machen. Wenn man wirklich heißes Wasser braucht, bekommt man es auch.
Ich habe das Gerät komplett abkühlen lassen. Jetzt möchte ich schauen: Wenn ich 75 Grad heißes Wasser möchte, wie viel muss hier durchlaufen, damit ich 75 Grad heißes Wasser bekomme?

Fazit & Zusammenfassung

Mein Fazit zum Hydrofast W100 fällt insgesamt positiv aus. Das Gerät macht einen soliden Eindruck, und die Bedienung ist wirklich einfach. Temperatur und Wassermenge auswählen, die Ausgabe starten – fertig. Auch die schmale Bauform und der Betrieb ohne festen Wasseranschluss gefallen mir.
Die Temperaturtests sind insgesamt gut verlaufen. Das Gerät kann auch die hohen Temperaturen erreichen. Die gewünschte Temperatur kommt aber nicht immer bei den ersten Millilitern an. Gerade bei einer kleinen Portion sollte man diesen Vorlauf berücksichtigen. Das kurze Stoppen und erneute Starten hat in meinem Versuch geholfen, ist aber ein zusätzlicher Bedienschritt.
Bei der Dosierung gab es auch Abweichungen. Bei ausgewählten 150 Millilitern kam in meinem Versuch deutlich weniger heraus. Wenn ihr eine genaue Menge benötigt, würde ich sie separat abmessen.
Der Cola-Versuch war optisch beeindruckend. Das ausgegebene Wasser war klar und schmeckte für mich neutral. Ob sämtliche Bestandteile entfernt wurden, lässt sich daraus allerdings nicht ableiten.
Insgesamt finde ich den W100 praktisch für alle, die gefiltertes Wasser und verschiedene Heißwasserstufen bequem auf Knopfdruck nutzen möchten. Die einfache Bedienung überzeugt mich. Bei der Temperatur ab dem ersten Milliliter und der Genauigkeit der ausgegebenen Menge sehe ich noch Verbesserungspotenzial.
Den Produktlink findet ihr wie immer in der Videobeschreibung. Lasst mir gern ein Like und ein Abo da. Tschüss, bis zum nächsten Mal.

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