Sonderfall hartes Wasser: Brauchst du überhaupt einen Wasserfilter?
In vielen deutschen Regionen ist das Leitungswasser hart. Typische Anzeichen sind Kalkablagerungen im Wasserkocher, weiße Flecken an Armaturen und ein erhöhter Entkalkungsbedarf bei Kaffeemaschinen.
Doch hartes Wasser bedeutet nicht automatisch, dass du eine Umkehrosmoseanlage brauchst.
Entscheidend ist, welches Problem du lösen möchtest.
Wenn dich vor allem der Geschmack stört: Ein geeigneter Trinkwasserfilter kann bestimmte Geschmacks- und Geruchsstoffe reduzieren.
Wenn du die Wasserhärte reduzieren möchtest: Du benötigst eine Technologie, die Calcium- und Magnesiumionen gezielt reduziert. Nicht jeder Wasserfilter erfüllt diese Aufgabe.
Wenn du viele gelöste Stoffe reduzieren möchtest: Eine geeignete Umkehrosmoseanlage kann infrage kommen. Achte auf die konkreten Leistungsangaben des jeweiligen Modells.
Wenn du Kalk im gesamten Haus reduzieren möchtest: Eine fachgerecht ausgelegte zentrale Enthärtungsanlage kann geeigneter sein als ein einzelner Trinkwasserfilter.
Wichtig: Trinkwasserfilter, Umkehrosmoseanlagen und zentrale Enthärtungsanlagen erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Wähle das System deshalb nach deinem tatsächlichen Bedarf und nicht allein nach dem Begriff „Wasserfilter“.
Hinterlasse eine Antwort Antwort verwerfen