15. Fazit: Die Nachteile sind real – aber nicht automatisch ein Ausschlusskriterium
Die Nachteile einer Umkehrosmoseanlage lassen sich nicht wegdiskutieren: Es entsteht Konzentrat, Mineralstoffe werden stark reduziert, Filter müssen gewechselt werden und moderne Geräte benötigen mehr Technik als ein einfacher Aktivkohlefilter.
Gleichzeitig bietet genau diese Technik eine sehr umfassende Möglichkeit, gelöste Stoffe aus dem Wasser zu reduzieren. Für Haushalte mit hartem Wasser, bestimmten Anforderungen an die Wasseraufbereitung oder einem hohen Wunsch nach Trinkwasserkomfort kann das einen echten Mehrwert bieten.
Die beste Entscheidung ist deshalb nicht „RO oder keine RO“.
Die bessere Frage lautet: Welches Wasserproblem möchte ich lösen – und ist Umkehrosmose dafür die wirtschaftlichste und praktischste Lösung?
Wer diese Frage beantwortet und anschließend Wasserverbrauch, Filterkosten, Wartung, Platzbedarf und Komfort miteinander vergleicht, kann eine RO-Anlage deutlich besser beurteilen als anhand einzelner Werbeversprechen.
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