Fazit: Eine gute Wartung muss nicht kompliziert sein
Bei einer RO-Wasserfilteranlage geht es beim Filterwechsel nicht darum, jeden Monat Messwerte zu kontrollieren oder die Membran möglichst früh auszutauschen.
Eine sinnvolle Wartung ist einfacher:
Herstellerangaben beachten, Filteralter im Blick behalten, Veränderungen bei Durchfluss und Geschmack wahrnehmen und TDS bei Bedarf als zusätzlichen Verlaufswert nutzen.
Besonders wichtig ist, die verschiedenen Filterstufen nicht miteinander zu verwechseln. Sedimentfilter, Aktivkohlefilter, RO-Membran und Nachfilter haben unterschiedliche Aufgaben und unterschiedliche Wartungsintervalle.
Wer die Vorfilter rechtzeitig austauscht und die Anlage entsprechend der Herstellerangaben wartet, kann unnötige Probleme vermeiden und die laufenden Kosten besser planen.
Denn bei einer RO-Anlage zählt langfristig nicht nur der Kaufpreis. Filterkartuschen, RO-Membran, Strom und Wasser gehören ebenfalls zu den tatsächlichen Betriebskosten.
Im nächsten Artikel geht es deshalb um die Frage:
Was kostet eine RO-Wasserfilteranlage in Deutschland tatsächlich pro Jahr?
Dabei betrachten wir nicht nur den Preis der Ersatzfilter, sondern auch Stromverbrauch, Wasserverbrauch, Abwasser und die langfristigen Gesamtkosten (TCO).
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