5. Wissenschaftliche Einordnung: Demineralisierung & Geschmack
Beim Praxistest fällt zunächst auf, dass das gefilterte Osmosewasser einen extrem niedrigen TDS-Wert aufweist und nahezu vollständig demineralisiert ist.
Das macht sich auch beim Wasser selbst bemerkbar: Es ist deutlich weicher, und gerade bei Heißgetränken wie Tee und Kaffee wirkt sich das positiv auf den Geschmack aus. Der Eigengeschmack kommt besser zur Geltung und das Wasser sorgt insgesamt für ein weicheres Mundgefühl.
An dieser Stelle möchte ich allerdings auch eine Aussage aus dem Video einordnen. Der Tester äußert die Sorge, dass demineralisiertes Wasser bei dauerhaftem Konsum „ungesünder“ als Leitungswasser sein könnte.
Aus wissenschaftlicher Sicht ist diese Aussage so nicht ganz korrekt: Unser Körper nimmt essentielle Mineralstoffe wie Calcium und Magnesium in erster Linie über die feste Nahrung auf und nicht über das Trinkwasser.
Bei einer ausgewogenen Ernährung ist der regelmäßige Konsum von demineralisiertem Wasser daher gesundheitlich völlig unbedenklich.
Wer trotzdem nicht auf Mineralien im Wasser verzichten möchte, hat zudem mehrere Möglichkeiten: Man kann das gefilterte Wasser nachträglich remineralisieren oder alternativ normales Leitungswasser direkt über das Sprudelmodul aufbereiten.
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